Bewertet werden
EDA-Anwendungen herkömmlicherweise
durch Leistungsvergleiche bezüglich deren Geschwindigkeit
und Präzision. Dies ist der Fall bei Simulatoren als auch
bei Streamer.
Jahrelang
wurde von Goldenen Simulatoren gefordert, zu garantieren,
daß die Simulationsergebnisse zugleich schnell als auch
nahe an Silizium-Messungen liegen, ABER nur für rein
ANALOGE Stromkreise.
Heute arbeiten
die meisten SoC's mit gemischten Signalen Kein "Goldener
Simulator" kann Mixed-Signal-Stromkreise mit Multi-Level-Präzision
simulieren, solange ein beliebiger Streamer den Übergang
von IC's zu hierarchisch entworfenen SoC's, unter Verwendung
von virtuellen Komponenten, handhaben muß. Eine rentable
EDA-Anwendung muß dementsprechend in bezug auf Designproduktivitätszunahme
und Qualitätskontrolle beurteilt werden.
Dies hat zur
Folge, daß ein
gewöhnlich verläßlicher „Goldener (analoger)
Simulator“ unzuverlässige und oftmals falschen Resultate
für Mixed-Signal-Operationen ausgibt, aufgrund von Rückgriffen
auf eine "Kosimulation-Backplane".
Dies ist doppelt hinderlich für den Anwender, da weitere
Probleme durch die Hierarchie aufgeworfen werden (Konvergenz
an Arbeitspunkten, Kalibration...)
Es ist jetzt Zeit für Platinsimulatoren und Streamer!
Zuverlässig bedeutet für
einen Simulator, daß er Resultate liefert, die stabil
und präzise bezüglich realem Silizium sind.
Ein zuverlässiger Streamer benötigt einen vollständigen
Datenaustausch innerhalb der Formatkonvertierungen...
Aufgrund seiner
Konstruktion ist ein Platin Simulator im Mixed-Signal-Bereich
zuverlässig.
Außerdem kann nur er Kalibrierung von Multi-Level-Modellen
dort durchführbar machen, wo die Kalibrierung es ermöglicht
zu überprüfen ob eine höhere Modellebene verläßlich
ist. Weniger Präzise werden auf eine niedrigere Ebene
gesetzt.
Ein Platin
Simulator steigert die Produktivität indem er sich auf drei Geschwindigkeitsaspekte
konzentriert: das Erkennen von Ruhezuständen, einfaches
Einrichten und die bloße Ausführung.
"Goldene Leistungsvergleiche" von Simulatoren konzentrieren sich auf
die Ausführungsgeschwindigkeit und Präzision der Berechnungen und übersehen
die "Platin Marke", da die Einrichtungszeit von Simulationen überaus
relevant für die Produktivität und die Sicherheit des Designs ist:
Außer das der Arbeitsablauf 80% der
Simulationszeit beansprucht (Pareto's Gesetz), besitzt er den
größten Spielraum um die Produktivität zu
steigern.
Indem man dem Designer
eine ansprechende und anpassungsfähige Benutzeroberfläche bietet, je nach
Belieben menübasiert oder skriptbasiert, ist es das "Platin-Ziel" die
Produktivität um 30% jährlich zu steigern.